Wir haben es getan!

Nach 18 Jahren Night Light, und aus langerweile in der Pandemie, haben wir beschlossen ein paar Auszüge unserer Geschichte auf Papier zu bringen. Wie Ihr Euch vorstellen könnt, ist da einiges zusammengekommen. Wer nicht den ganzen Text lesen möchte, für den hat Tom von der Hamburger Band „Surface“ das ganze eingelesen.
Also holt Euch ein Bierchen und zieht Euch unsere Geschichte rein.
Wir wünschen Euch ganz viel Spaß dabei!!

Wir befinden uns im Jahr 2002 n.Chr. und ganz Hamburg ist von einer seltsamen Popkultur befallen. Ganz Hamburg?

Nein! Eine rebellierende Gruppe von Unbeugsamen besetzten eine Taverne und fangen an, auf St. Pauli, nah der Hammaburg, dieser Musik Widerstand zu leisten. Voller Tatendrang dachten sie, sie wären ihrer Zeit voraus und beschlossen einen Ort zu errichten, in dem sich der gemeine Pöbel vereint. „Alle, die nicht der allseits gegenwärtigen Musik lauschten… die durch ihr äußeres auffallen… die nicht dem Christentum beigetreten sind, wollen wir bewirten und mit ihnen feiern“ sollte es nach draußen schallen.

Durch den Einsatz von kistenweise Goldtalern und einer gehörigen Portion Kampfesmut wurde der Angriff auf diese nicht hinzunehmende Popkultur gestartet. Es kam zu einfallsreichen und noch nie da gewesenen Werbemitteln, die selbst das alte Hamburg erschüttern lassen sollten.

Auf feinstem, nicht veredeltem, weißem Papier wurden Monat für Monat handschriftlich die besonderen Festlichkeiten eines Monats mit feinster Tinte dokumentiert. Diese im Volk betitelten „Flyer“ wurden dann ans Volk verteilt, soweit sie die Winde Hamburgs trugen  …..sogar bis in die Zweigstellen großer Ölraffinerien.

Zum Ärger der braven Nachbarn unserer Taverne, um nicht zu sagen „Spelunke„, wurde diese Offenbarung an Kommunikation mit Erfolg belohnt. Aber es sollten sich weiter seltsame Dinge zutragen, die wir nicht zu Denken vermochten!

Wir arbeiten unermüdlich und nach zwei Jahren voller Kampfes entdeckten wir Anno 2004 eine moderne Art der Kommunikation für uns.
DAS INTERNET!

Ja….. Wir fühlten uns gut mit dem Gedanken plötzlich Gleichgesinnte aus aller Welt erreichen zu können. Gesagt, getan! Mit fliegenden Drachen, brennenden Fackeln und anderen schrecklich animierten GIFs schmückten wir unsere neuste Errungenschaft. Jahr für Jahr bauten wir diese aus und plötzlich trug es sich zu, dass dadurch andere Rebellen und gleichgesinnte mit seltsam modernen Transportmitteln die „Flugzeuge oder gar Züge“ genannt wurden aus der ganzen Welt unsere kleine Festung durchbrachen und nach Bier und Schnaps verlangten.

Also dachten wir bei uns „Wenn Menschen von sehr weit her, Audienz bei uns erbeten, dann wäre es doch zu überlegen – ja fast revolutionär – fürs Volk ein eigenes Gewandt von uns zu erlauben und damit ein Gefühl der Dazugehörigkeit zu vermitteln. Vom Gedanken getragen fanden wir heraus, dass es mittlerweile möglich war, auf feinsten schwarzen Stoff sein eigenes Wappen herauf zu bringen. Also opferten wir ein Teil unserer hart erarbeiteten Goldtaler und beschlossen unsere eigenen Gewänder zu erstellen.
Und wieder waren wir verwundert…… Der Markthandel florierte! Und obwohl die Nachfrage immer größer wurde pöbelte nach einiger Zeit das Volk.
Es rief uns zu, “Ein dünnes Gewandt mag ja in den Sonnenmonaten zum Tragen geeignet, aber wie soll es in den Wintermonaten um uns stehen?“ Wir setzten uns sogleich zum Rat zusammen und berieten uns.
„Es ist Volkes Wille nicht am Leibe zu frieren, also was sollen wir machen?“ sprach ein Ratsherr. „Ein Meister des Stoffes muss hergebeten werden. Der soll uns in dieser noch nie da gewesenen ungünstige Lage beraten“

Also sprachen wir mit voller Hoffnung mit dem alteingesessenen Schneider Zipperlein der in aller Munde war, weil er der Beste seines Fachs sein sollte. So trafen wir uns mit dem Schneider und hoffierten ihn mit Wein, Weib & Gesang.
„Wenn Ihr mich bezahlt, wie es sich normalerweise für einen Fürsten gehört, so will ich mich dieser Herausforderung annehmen und Euch ein Gewandt für die kalte Tage schneidern.
Nach kurzer Zeit gelang es ihm tatsächlich uns seinen Vorschlag zu unterbreiten. Ein Gewandt mit langen Ärmeln und man könne sogar dieses Gewand in der Mitte auf Machen und wieder schließen „Dieses ist mein Vorschlag“ sprach der alte Schneider Zipperlein „Aber eine Bedingung werde ich zu meinem Lohn stellen. Es soll meinen Namen tragen, so dass er allzeitlich in aller Munde sein wird. Wir stimmten seiner Bedingung zu und hatten von diesem Tage an die Zipper Jacke!

Nicht nur vom Volke an der Hammaburg wurde das mit unerwarteter Freude angenommen. Alle Gleichgesinnten, die auf unserer großen Scheibe lebten und sich auf den beschwerlichen Weg zu uns machten, wollten mit uns bei Bier um diese Gewänder handeln.
All diese Menschen trugen unsere Gewänder in die Welt hinaus. Durch dieses Phänomen gelang es uns doch tatsächlich, dass diese, mittlerweile in fast jedem Land dieser Welt getragen wurde. Noch verwunderlicher war es für uns das diese Gewandt Träger mit seltsamen Geräten, sogenannte Bilder von sich machten und die uns mit modernen Raben, die sie E-Mail nannten, zu uns schickten.
Seltsam davon von uns war genommen, setzten wir uns bei Bier, Wein und reichlich rohem Fleisch an die große Tafel und überlegten, wie wir würdig diesem Ereignis Dank ans Volk zollen könnten. Einer unserer Knappen, namens Berti überbrachte den Vorschlag, dieses eigenartige Internet zu benutzen. Großes Gelächter erschallte durch die Hallen des Night Lights und man dachte über den Scheiterhaufen oder gar über den Verlust seines Kopfes nach. „Gepeitscht und Verstoßen gehört er für so dummen und verächtlichem Unfug“. „Wer würde vom Volke so etwas sehen wollen“. Mit tiefer Verbeugung und von Angst erfüllt, sein Haupt zu verlieren oder gar verstoßen zu werden, trat er vor dem hohen Rat.
„Lasst es mich versuchen…. Ich will mich dieser Herausforderung annehmen und sollte ich scheitern, so bestraft mich nach Eurem ermessen“. Nach kurzer Überlegung erhielt er die Erlaubnis, für seinen herangetragenen Vorschlag mit folgenden Worten:
„Bedenke welch hohen Einsatz Du bereit bist zu zahlen. Wenn Du scheiterst, wirst Du keine Gnade erfahren“.
Aber wie sollte das gehen? Nie zuvor hatte er so etwas gemacht.

Der Knappe arbeitete des Nachts, unermüdlich an seinem Vorhaben und nach einigen Nächten, nur gewärmt von einer kleinen Decke und spärlichem Kaminfeuer kam ihm endlich die Idee, die seinen Kopf…. Ja sogar seine Ehre retten sollte.
! Shirt Worldwide !
All diese Bilder sollten auf einer Seite des Internets gebührend, voller Stolz vereinigt werden. Natürlich müssten auch das Land und der Gewandträger benannt werden, um denen Dankbarkeit zu zollen.

Nach zwei Liter Bier und einem kraut das merkwürdig sein Gehirn beim Rauchen beeinflusste, dachte er an seinen alten Weggefährten… Dem gelehrten Arne!
Schnell sendete er ihm einen Raben, in der Hoffnung, dass er im zur Hilfe eilen würde. Nach Tagen voller Erwartung meldete sich dieser und versprach ihm seinen Kopf zu retten. Es dauerte eine Weile, aber dann war es vollbracht. Voller Freude legte Knappe Berti dem Rat das Resultat vor und empfing von diesem erbarmen. Knappe Berti durfte sein Haupt behalten und wir beauftragten ihn weitere Ideen vorzutragen, um die Gunst des Volkes sicher zu stellen.

Monat für Monat zog ins Land. Wir gingen immer wieder neue Handelsverträge ein und wurden auf der großen Scheibe bekannter. Denn zu unserer Überraschung gab es in der Welt viel mehr Menschen, die sich von der Popkultur abwandten als wir zu ahnen vermochten. Sie standen in unserer kleinen Taverne und feierten sich und die Musik. Und so kam es, dass sich auch bekannte Musizierende unter das Volk mischten. Ihre Namen waren unter dem rebellischen Volke allgegenwärtig: Exodus, Hammerfall, Surface, Obituary, Frank Zander, Lizzy Borden, Asphyx, Shadowbane, Gamma Ray, Onkel Tom, Empiresfall, Torment, Dark Age, Lausitz Blues, u.v.m

Es gab sogar eine Gruppe von Musikern, die ein anderes Wort für „Rebellions Taverne“ benutzen und sich „Kneipenterroristen“ nannten. Wir trauten unseren Ohren nicht als wir davon hörten. Aber voller Neugier schickten wir dieser Gauklertruppe einen Boten und baten höflichst um Einkehr bei uns. Es sollte nicht lange dauern und der vom Pöbel hoffierte „Spielmann Jörn“ und seine Mannen schickten uns eine Antwort. „Eure Nachricht mit Einladung in die Taverne mit dem Namen Night Light hat uns mit Freude erfüllt. Gerne nehmen wir die Reise zu Euch auf uns.
Ein paar weitere Tage später war es soweit. Die Truppe der Musizierenden Zunft fiel bei uns ein. Sie tranken nicht nur…. Nein… Sie zerstörten unzählige Bier und irgendwann in vorgeschrittener Nacht, verlangte es dem Spielmann Jörn nach einem Gespräch mit uns. „Eure Taverne ist recht gut gestaltet. Es freut mich zu sehen das Eure Gäste mit reichlich Getränken versorgt werden und ich stelle mit Wohlwollen fest, dass ihr wisst, wie es sich gebührt zu feiern. Wir sollten darüber nachdenken ob wir eine Verbindung eingehen“
Jetzt wurde es für uns interessant!
Und nach vielen vielen Bieren und reichlich Honigwein erzählte er uns von einem Spektakel, bei dem sich noch viel mehr Knappen und Mägde vereinen würden als in unserer Taverne um der rebellische Musik zu lauschen und dabei ausgelassen feierten…

„Metal Bash wäre der Name des Festes“ sprach er zu uns. „Feinstes Hamburger Bier, würziges Fleisch vom Grill würde man dort anbieten. Reisende Musikanten, die die Kunst der Unterhaltung verstehen, zeigen auf der Bühne ihr können. Sie werden vom Volk gefeiert… ja sogar bejubelt wie Gladiatoren in den Kampfarenen von Rom. Mein Weib Petra und ich organisieren dieses Spektakel und so es ihr genehm ist, soll das Night Light auf dem Festgelände einen Platz bekommen, an dem es Bier und Wein, unterm Zelt dem feiernden Pöbel anbietet.
Dem konnten wir uns nicht verweigern. Wir dekorierten das uns zugewiesene Zelt mit unserem Banner und feierten mit den Besuchern des Festes, als wenn es kein morgen geben würde. Irgendetwas mussten wir richtig machen. Denn von diesem Tage an wurden wir vom Spielmann Jörn und seiner Petra wiederkehrend eingeladen an diesem Spektakel teil zu nehmen. Darüber hinaus entstand über die Jahre eine enge Freundschaft mit ihnen, deren Reise mit uns zu einem späteren Zeitpunkt noch sehr viel intensiver werden sollte.

In großer Tafelrunde saßen wir zusammen und dachten über vergangene Zeiten nach. Es gefiel uns das der Pöbel uns immer mehr als zweites Zuhause oder gar als IHR Wohnzimmer ansah.
Eine Feier folgte der anderen. Bands wie Motörhead oder Saxon knallten aus den Boxen und das Bier flog über den Tresen. Ja…. Unsere Taverne war auf einem guten Weg.
Aber wir wollten mehr.
Immer den Blick nach vorne sollte es weiter gehen.Eines Tages kam einer unserer Knappen auf eine Idee….. aus der etwas größeres Entstehen sollte als wir je zu denken wagten.
In einem kleinen Örtchen mit dem Namen Wacken, gab es ein Fest, zu dem der Pöbel aus der ganzen Welt anreiste. Dieser Ort war auch nicht allzu weit von unserer Taverne entfernt. Auch bemerkten wir, das unzählige die zu diesem Fest wollten, über Hamburg reisen mussten. All diese irrten vor, aber auch nach dem Festival in Hamburg herum und suchten nach Tavernen, wo ihre Musik zelebriert wurde. Also änderten wir für diese Zeit unsere Öffnungszeiten und öffneten nach dem Festival an dem Tag des Herren….. Den Wacken Sonntag. Wir trauten unseren Augen nicht. Circa 20 dieser reisenden Menschen saßen im Night Light, tranken Bier und kauften unser Gewandt. Wir fühlten uns sehr gut, weil auch einige voller Lob waren über unsere Wirtschaft. Auch kamen fragen ob wir das nicht ausbauen könnten…. Also ob wir auch zu dieser Zeit mehr öffnen könnten. Für uns war klar das wir im folgenden Jahr das größer Gestallten mussten. Wir waren nicht mehr zu halten. Voller Euphorie erklärten wir diese Zeit zu einer der wichtigsten im Jahr. Uns war klar, dass wir nicht nur das Night Light repräsentieren würden, sondern auch gute Gastgeber für die Metalszene aus Hamburg sein mussten. Händler wie „Remedy Records“ „Jack Daniels“ oder die „Ortsbrauerei Astra“ wurden um Hilfe gebeten und die sagten uns sofort Ihre Unterstützung zu. Jetzt konnte es los gehen! Wir benutzten wieder das Internet, um allen zu sagen das wir öffnen und zu allen Schandtaten bereit sind. Alles war vorbereitet. Ein kleiner Handelsstand schmückte unseren hinteren Raum. Gewänder von Hamburger Bands, Platten und Cd’s von Remedy Records und natürlich unsere Stoffe schmückten den Stand. Geschenke von Jack Daniels und Astra standen für unsere Gäste bereit. Wir dachten das wir gut vorbereitet sind. Doch wie ein weiser Mann schon mal gesagt hat „Denken ist Glückssache!“

Gegen 16:00 Uhr öffneten wir unsere Eisentore und es passierte erstmal NICHTS! Nervös ging Knappe Berti die Straße auf und ab. Er hielt Ausschau nach Menschen, denen es verlangte nach uns zu kommen. Auch machte er sich Gedanken ob wirklich alles getan war. Aber NICHTS! Jede Minute war eine gefühlte Ewigkeit und als sich schon langsam der Gedanke einschlich, das wir scheitern würden sah Berti am Horizont einen einsam verlassenden, in schwarz gekleideten Untertanen, der sich in unserer Richtung bewegte. Hoffnung kam auf! Und als dieser kurz vorm Laden war und sich ein Glücksgefühl bei uns einstellte……. Bog er Links ab und ging in die Herbertstraße, um nach den Mädels des horizontalen Gewerbes zu schauen.
Knappe Berti war am Boden zerstört. Leicht bekleidetet in Schotten sitzende Frauen waren besser als Bier bei uns zu trinken ???
Es war mittlerweile früher Abend und immer noch NICHTS!

Und als er schon alle Hoffnung aufgab, passierte das für ihn schon unmöglich gehaltene. Aus dem Nichts kamen aus allen Richtungen Menschen und stürmten in unsere kleine Festung. Metaler aus der ganzen Welt vereinigten sich mit der Hamburger Szene, als wenn sie sich alle schon über Jahre kennen würden obwohl sie sich fremd waren. Für uns ein sehr bewegender Moment, den wir nicht vergessen werden und der das Night Light sehr geprägt hat. In den folgenden Jahren kamen dann immer mehr. Wir waren verwundert welch beschwerlichen Reisen sie auf sich genommen haben. Einer von Ihnen kam aus dem letzten Outback und brauchte sage und schreibe 56 Stunden bis er unser Dorf erreicht hatte.

Jahr für Jahr wurden wir überrannt und es war auch nicht selten, dass wir ab 23.00 Uhr kein kaltes Bier mehr hatten. Aber die Szene hatte darüber keinen Unmut und da wurde auch mal lächelnd ein Weizenbier mit 16 Grad aus der Flasche getrunken. WAHNSINN! Auch wenn es der Wettergott mit uns nicht gut meinte und den Regen auf uns prasseln ließ, stand die Szenen wie ein Mann vor der Tür und feierte. Andere Tavernen unserer Straße unterstützen uns und daraus ist jetzt mittlerweile im elften Jahr die „AREA666“ entstanden. Aus dieser „AREA666“ sind Geschichten entstanden, die einfach nur unfassbar sind.
So trug es sich zu das ein Mann der Szene auf einer großen Kreuzung in Nord Amerika stand. Er ließ sein Auge schweifen und entdeckte auf der anderen Seite eine Frau, die sein Interesse weckte. Als die Ampel Grün wurde, setzte sich die Meute in Bewegung, außer der Mann….. der blieb stehen und sprach die Frau an. Der Grund war, dass beide genau in diesem Moment unser Gewandt trugen und dadurch ins Gespräch kamen. Was sollen wir sagen…. Die beiden sind heute verheiratet und haben zwei wundervolle Kinder.
Dieses ist nur eine Geschichte. Aber es haben sich noch ganz viele andere ereignet die uns sehr bewegt haben, die uns traurig machten, über die wir lachten und die uns alles an Respekt abgefordert haben. Kurz gesagt… Die Area666 hat sich zu einem großen Familien Treffen entwickelt, das Menschen über Kontinente vereinigt. Das erfüllt uns mit Stolz, unsagbarer Dankbarkeit und macht uns sehr glücklich!

Wir springen ins Jahr 2017.
Wir waren seit 15 Jahren auf St. Pauli in unserer Straße mal mit mehr, aber auch mal mit weniger Erfolg unterwegs. Aber jetzt sollte sich etwas zutragen, was unsere kleine Hütte intern komplett verändern sollte.

Unser damaliger Oberster Ratsherr war im Gedanken dabei, das Night Light in Gold Münzen zu tauschen. Oder genauer gesagt…. Er trug sich mit dem Gedanken das Night Light zu verkaufen. So traf er sich mit unserem Knappen Berti der mittlerweile die Führung des operativen Geschäfts hatte und sprach mit ihm über seine Gedanken. Berti bat um Zeit um sich mit dem Gedanken anzufreunden und nach einem eventuellen Käufer Ausschau zu halten. Müde von den letzten Jahren und körperlich angeschlagen, dachte er auch darüber nach, die Zeit vorbei gehen zu lassen und sich einem normalen Leben hinzugeben. Tag für Tag – Nacht um Nacht dachte er nach. Er sprach mit seinem Weib Ela über die Situation. Sie schaute Ihn ungläubig an und sagte. „Als ob Du das Night Light… also Dein Baby aufgeben würdest, wo Du mit Deinen Leuten so viel erarbeitet und erreicht hast. Denk auch an alle die zu uns kommen! Wo sollen die Leute dann hingehen“. Also ging er in sich und dachte weiter über die Situation nach. Er führte Gespräche mit verschiedensten Menschen ob und wie es weiter gehen könnte. Und dann kam der Tag, wo er mit Petra von Remedy Records und Veranstalterin vom Metal Bash sprach. Sie war sofort interessiert und auch Ihr Mann der Spielmann Jörn war sofort begeistert. Die beiden hatten sofort neue Ideen für das Night Light. Die drei trafen sich zur Tafel bei dem Griechen der Stadt und führten erste Gespräche. Berti war verwundert mit wieviel Elan die beiden ran gingen und wie er nach langer Zeit mitgerissen wurde. Vieles war kein Problem mehr. Den ganzen Abend hörte er nur „Kein Problem…. Das Machen wir schon“ Gesagt getan… Petra und Jörn legten Talers auf den Tisch, kauften den Laden und auf einmal war wieder richtig Schwung in der Bude.

Petra und Jörn legten Talers auf den Tisch, kauften den Laden und auf einmal war wieder richtig Schwung in der Bude. Durch die Verbindung zu Remedy Records, hatten wir über deren Online Shop die Möglichkeit Shirts unkompliziert in die Welt zu verschicken und dafür benutzten sie auch keine Raben mehr. Einen ganzen Plattenladen voller Musik war für uns zugänglich!
Wir änderten das Bierprogramm und einen großen Teil vom Schnapssortiment. Das Night Light war der einzige Ort auf St Pauli wo es Störtebeker Bier gab. Und mal aus der internen Blume gesprochen…..  Auf einmal waren wir für uns, total undenkbar, dank Petra und Jörn ein richtiges Unternehmen. Der Spielmann Jörn ist unfassbar, wenn es um unser Merchandise geht. Er erweiterte und veränderte unsere Gewänder und Dinge wie Patches, Schlüsselbänder und vieles mehr waren kein Problem mehr.

Aber das beste an allem war, dass sie mit UNS zusammen arbeiten wollten…. ALS TEAM!

Diese Verbindung dauert nun mehr über drei Jahre an. Viele neue Wege haben sich uns ergeben und das Night Light hat eine echte Zukunft……..
und das noch sehr lange.

Remedy Records
Unser Haus & Hof Dealer wenn es um gute Musik und geilem Merchendise geht.

Support You Local Metal Dealer!!

Kneipenterroristen
Ob Videodreh. Unplugged Konzerte oder Biertester. Die Kneipenterroristen mischen das Night Light immer auf!!

Metal Bash
Das Festival, vor den Türen Hamburgs  auf dem schon seit Jahren unsere Lounge steht.
Ein Besuch lohnt sich !!

Online Shop
Hier bekommst Du alles an Merchandise vom Night Light!
Shirts, Zipperjacken, Pins, unseren Met und vieles mehr !!!

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